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Regionspräsident Steffen Krach, Thordies Hanisch, Landtagsabgeordnete für Lehrte, Burgdorf und Uetze, Helga Laube-Hoffmann (Mitglied der Regionsversammlung)) vor dem KRH Klinikum in Lehrte. Foto: T.Hanisch

11. Februar 2022: Entwicklung des KRH Klinikums Lehrte

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Auf Initiative der für Lehrte zuständigen SPD-Landtagsabgeordneten Thordies Hanisch fand am vergangenen Dienstag ein Austauschgespräch zum Klinikum Standort Lehrte statt.

Neben Hanisch nahmen an dem Termin der geschäftsführende Direktor des KRH Klinikums Ost Ronald Gudath (zuständig für Lehrte, Laatzen und Burgwedel), der Regionspräsident Steffen Krach und die Regionsabgeordnete Helga Laube-Hoffmann teil.

Bei dem Gespräch ging es um den geplanten Neubau des KRH Lehrte. Die Regionsversammlung hatte die Gelder für die Planung in Höhe von 1,5 Mio. Euro bereits 2019 bereitgestellt und diese Ende 2021 um 221.000 Euro erhöht, um Kostensteigerungen aufzufangen und die Beauftragung eines Generalplaners zu ermöglichen.

„Es freut mich zu hören, dass die Vorentwurfsplanungen für die Erweiterungs- und Ausbaumaßnamen am Standort Lehrte nahezu abgeschlossen sind. Nun folgt die Entwurfsplanung, die ihren Abschluss hoffentlich in diesem Jahr findet. Die Mittel für den Bau wurden von der Regionsversammlung bereits 2019 in Höhe von mindestens 17 Millionen Euro beschlossen und per Zuwendungsbescheid zugesagt. Gerade die Pandemie hat gezeigt, dass es wichtig ist, genügend Kapazitäten im Gesundheitssystem vorzuhalten. Hinzu kommt eine alternde Gesellschaft und eine wachsende Bevölkerung in der Region Hannover für die eine flächendeckende klinische Versorgung zur Daseinsvorsorge gehört.“, so Hanisch.

Der Regionspräsident Steffen Krach machte in dem Gespräch deutlich, dass der Beschluss der Regionsversammlung zum Neubau weiterhin Bestand hat und verdeutlichte, dass alle Standorte des KRH Region Hannover wichtig für die medizinische Versorgung der 1,2 Millionen Menschen in der Region sind. Natürlich müsse das Gesamtdefizit analysiert werden, dabei werde aber untersucht werden müssen, welches Defizit welche Ursache hat und inwiefern die Verschuldung auf die Struktur des KRH, die Belastung aus der Pandemie oder die allgemeine knappe Vergütung der Leistungen zurückgeht. Daraus würden sich die Lösungsansätze ergeben.

Helga Laube-Hoffmann betonte, wie wichtig die wohnortnahe medizinische Versorgung für die Menschen in Lehrte und Umgebung ist. Auf ihre Nachfrage konnte KRH Direktor Gudath von positiven Entwicklungen beim Personalstand berichten und dass trotz der derzeitig schwierigen Begleitumstände durch die Pandemie Pflegepersonal hinzugewonnen werden konnte. Im Februar hätten zudem zwei Ärzte ihre Prüfung als geriatrische Fachärzte abgeschlossen.

„Im Aufsichtsrat des KRH Region Hannover stehen im Februar und März bedeutende Sitzungen an, ich hoffe sehr, dass der Standort Lehrte weiterhin positiv begleitet wird. Für mich steht fest, dass ich mich im Land wie bisher für die Krankenhausversorgung stark mache. Wir können uns glücklich schätzen, einen öffentlichen und verlässlichen Träger für unsere Kliniken in der Region zu haben. Gerade die anstehende Defizit-Analyse des KRH Region Hannover ist wichtig, um aufzuzeigen wo das Land und wo der Bund die Finanzierung im Gesundheitssystem weiterentwickeln muss“, so Hanisch.


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